Nachhaltigkeit

Die GEWOBAG hat sich – insbesondere in den letzten 20 Jahren – nicht nur rundum erneuert, sondern war dem Zeitgeist oft einen Schritt voraus. Nachhaltigkeit war von Beginn an ein Thema bei unserer Genossenschaft, lange bevor der Begriff zum Modewort wurde. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir im weitesten Sinne alles, was die GEWOBAG auszeichnet. Viele Punkte finden Sie in unserem Leitbild oder verteilt über diese Website, ein paar stellen wir Ihnen hier vertieft vor:

Mitarbeitende/Partner

Nachhaltigkeit beginnt bei den Menschen, denn diese setzen Leitbilder und Strategien um. Deshalb arbeiten bei der GEWOBAG engagierte und dienstleistungsorientierte Menschen, die sich für das Wohl unserer Genossenschaft einsetzen. Dank dem Gesamtarbeitsvertrag und mit modernen Arbeitsplätzen sorgen wir für das passende Arbeitsumfeld. Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Geschäftspartnern ist auf Langfristigkeit und Vertrauen ausgelegt. Beim Baumbestand, beim Anlegen von Teichen oder von Wildbienenhabitaten lassen wir uns von ausgewiesenen Fachleuten beraten.

Bildung

Bildung ist definitiv nachhaltig. Aus- und Weiterbildung ist ein zentrales Thema bei der GEWOBAG. Als Lehrbetrieb investieren wir in die junge Generation und bieten Lehrstellen im kaufmännischen Bereich und im Malerbetrieb an. Bekanntlich hat man nie ausgelernt, deshalb fördern und unterstützen wir zielführende Weiterbildungen unserer Mitarbeitenden.

Bauen

Wir bauen qualitativ hochwertige, helle Wohnungen mit Grundrissen und dem notwendigen Innen- und Aussenraum, den wir brauchen, um uns wirklich wohl zu fühlen. Die GEWOBAG verfolgt neue technologische Entwicklungen in Sachen Energieträger und Baustoffe oder Bauweisen seit Jahren sehr aufmerksam. Nachhaltigkeit garantieren unsere gesunden Baustoffe wie Backsteinfassaden in diversen Neubausiedlungen. Dank Wärmeerzeugung ohne fossile Energieträger und einem überdurchschnittlichen Wärmeschutz schonen wir die Umwelt und halten die Nebenkosten tief.

Vision 2030

Im Laufe der Jahre sind wir zu eigentlichen Energiespezialisten geworden, denn eine optimale ökologische Bilanz ist immer die Summe vieler Teile. Die Vision 2030 beinhaltet sämtliche Massnahmen, die zu einer optimalen CO2-Bilanz beitragen. Das beginnt mit einer guten Bausubstanz, dank der wir bei unseren Liegenschaften mit einer überdurchschnittlichen Lebensdauer von bis zu 90 Jahren rechnen können. Auch technologische Weiterentwicklungen bei Baustoffen und effizienzsteigernde Entwicklungen bei Energieträgern fliessen laufend in unsere Bauprojekte ein. Wir sind bewusst keine Trendsetter, sondern prüfen neue Technologien jeweils umfassend auf ihre Effizienz und auf echte Nachhaltigkeit.

Abwärme/Anergie

Besonders stolz sind wir auf die fast vollständige Ablösung von fossilen Brennstoffen in unseren Siedlungen. Bei der Nutzung von Industrieabwärme haben wir 2007 beim Bau der Siedlung Giardino in Schlieren eine Pionierrolle eingenommen – damals mit der Nutzung der Abwärme der Kläranlage Werdhölzli, später in Albisrieden mit der Abwärme des städtischen Rechenzentrums. Mit der Umstellung von Höngg-Frankental, Altstetten-Grünau und Höngg-Riedhof erfolgt die Versorgung unserer Siedlungen zu rund 85 Prozent mit umweltgerechter Energie. Damit haben wir die derzeit diskutierten Klimaziele schon längst umgesetzt und weit übertroffen.

Energiestrategie 2025 – Solarenergie

Mit der Photovoltaik zur Stromerzeugung und der Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung sind zwei Technologien den Kinderschuhen entwachsen, welche unsere Anergielösungen optimal ergänzen werden. Derzeit erarbeiten wir im Rahmen unserer Energievision 2030 die detaillierte Energiestrategie 2025, um in den nächsten Jahren bei Neubauten und bei bestehenden Liegenschaften leistungsfähige Solaranlagen integrieren zu können.

Aussen- und Begegnungsräume

Unsere grossen Aussenräume sind lebendig und naturnah gestaltet und werden selbst bei Neubauten nicht verringert oder durch Verschiebung von Aussenparkplätzen in Tiefgaragen noch erweitert. Mit Spielplätzen, Ruhezonen, Brunnen, Teichen, Bächen, Obstbäumen oder Blumenwiesen bis hin zum Wildbienenhaus sorgen wir für eine hohe Lebensqualität – denn Aussenräume sind erweiterte Innenräume und dienen als grüne Lunge, Begegnungs- und Erholungsraum. Der Baumbestand beeinflusst zudem das Mikroklima. Die Strategie der Auskühlung durch grosszügige Grünflächen und grosse Bäume verfolgen wir seit Jahren konsequent.

Flora und Fauna

Damit sich heimische Tiere in unseren Siedlungen niederlassen, braucht es eine Vielzahl von einheimischen Bäumen und Sträuchern. Nur Gehölze mit regionaler Herkunft sind an das lokale Klima und an die Bodenverhältnisse angepasst. In der Siedlung Höngg-Frankental haben wir sogar einen einstigen Rebberg zu neuem Leben erweckt. Grünräume sind als unverzichtbare Erholungsräume auch gut für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Wasser

Wasserelemente wie Teiche oder revitalisierte Bäche sowie schöne Brunnen und Wasserspiele werten unsere Siedlungsumgebungen stark auf. Viele Tiere und Pflanzen profitieren vom Lebenselixier Wasser, sofern den Gewässern ausreichend Raum gegeben wird und die Umgebungsqualität stimmt. Je natürlicher die Kreisläufe in und um die Gewässer sind, desto mehr Arten können ein Siedlungsgewässer nutzen.

Mietergärten

Mit den Mietergärten bringen wir die schöne Erfahrung vom «Säen und Ernten» zurück in die Stadt. In den Siedlungen Seebach, Albisrieden, Urdorf, Riedhof, Schwamendingen, Uster und ab 2022 auch im Frankental stehen dafür Mini-Schrebergärten zur Verfügung, die individuell bepflanzt werden können.

Solidarität / Kinderdorf Pestalozzi

Mit der Unterstützung des Kinderdorfes Pestalozzi trug die GEWOBAG den Solidaritätsgedanken über die Genossenschaft hinaus. Das Wohnhaus «Yambhu Lagang», tibetisch für Stätte der Weisheit, entstand in den Gründerjahren 1946/47 und konnte durch die begrenzten Ressourcen jeweils nur punktuell modernisiert werden. Die GEWOBAG ermöglichte nun die längst überfällige Gesamtsanierung. Realisiert wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Architekten und eingespielten Handwerkerteams vor Ort. Bei der behutsamen Renovation wurde insbesondere darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter innen und aussen zu erhalten und keines der Häuser ausstattungsmässig zu bevorzugen. Diese sanfte Renovation wurde auch Vorbild für weitere geplante Erneuerungen im Kinderdorf. Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren konnte das renovierte Haus am 21. September 2013 feierlich eingeweiht werden.

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